Herren I

Herren I - Landesliga Gruppe 2

ERLEBNIS VERBANDSKLASSE !? 

Es war allen Beteiligten von Anfang an klar, dass der Aufstieg in die Verbandsklasse auch die Gefahr des Misserfolgs mit sich bringen könnte, zumal unser Herrenteam quasi erst als "Nachrücker" aus der Relegation die Chance auf diese Spielklasse bekommen hatte. Die Saison selbst zeigte sich dann als ein großes Auf und Ab, doch über weite Strecken war der Klassenerhalt ein eher kleines Thema. Platz 7 sowohl in der Vorrunden- als auch in der Rückrundentabelle hätten ausgereicht, doch zusammengerechnet war es dann am Ende nur Rang 8. Am Ende also fehlten unseren Herren nur drei magere Spiel-Pünktchen, die man während der gesamten Runde irgendwo hatte liegen lassen...

In der dramatischen Schlussphase hatte man den Klassenerhalt eigentlich noch selbst in der Hand: in Donzdorf reichte eine 7:4 Führung nicht zum Unentschieden, am Ende verlor man mit 7:9. Am Tag darauf hatte man den TTV Zell zu Gast, den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, die Siegchancen waren groß, doch mehr als ein Punkt beim 8:8 Unentschieden stand nicht auf der Habenseite. Die für uns gefühlte Unsportlichkeit des Tabellendritten Eislingen, der erst gar nicht zum Abschlussspiel in Stuttgart antrat, besiegelte dann für den TVM Rang 8.

In der Relegation lief es gegen Neuenstein gut wie im Vorjahr (9:5), doch gegen Oberbrüden (4:9) machte sich das Fehlen von Julian und die Verletzung von Jürgen so bemerkbar, dass keine echte Chance vorhanden war.

Was bleibt aus  dieser Saison?

Unser Herrenteam ist konkurrenzfähig, das zeigt nicht allein der 9:7 Sieg gegen den Meister aus Bietigheim zu Beginn der Rückrunde. Als Mannschaft ist es leider nicht gelungen, dass alle Spieler zu gleichen Zeiten in Topform waren, was letztlich dann einige knappe Niederlagen oder Unentschieden erklärt. Am vorderen Paarkreuz konnten Dominik Wörner (20:15) und Patrick Hartstern (19:16) überzeugen. Von Dominik, der ja schon viele Jahre auf diesem Niveau spielen konnte, hatte man diese Leistungen fast schon ein wenig erwartet und er selbst von sich bestimmt auch zumal sein Trainingspensum wieder hoch war. Er hat alles gegeben, verlor aber im Verlauf der Saison etwas an Spielfreude und Leichtigkeit, die er hoffentlich wieder zurückfindet. Unerwartet kam die "Leistungsexplosion" von Patrick, der phasenweise unglaubliche Bälle spielte und für viele Punkte sorgte. Mit seinen schnellen Beinen und einem Armzug, der bei Topspin-Duellen immer wieder Vorteile bringt, hat er viele Gegner vor unlösbare Aufgaben gestellt. Im mittleren Paarkreuz lief es dann nicht mehr so gut, denn hier ließen wir deutlich mehr Punkte liegen. Julian Wörner (13:20) konnte eine gute Saisonvorbereitung hinlegen, zeigte tolle Spiele, war dann aber durch den Abschluss seines Studiums nicht immer auf dem spielerischen Niveau, das ihm möglich ist. Ivo Huber (10:20) kam nach seiner Weltreise gut in die Saison und steigerte sich immer mehr. Zeitweise war sogar er selbst verblüfft, welche Bälle ihm gelangen, welch hohes spielerisches Niveau ihm möglich ist, doch auch er musste die Stärke der gegnerischen Spieler immer wieder akzeptieren. Was für ein Glück, dass Ivan Garic (8:4) aus dem Nichts aufgetaucht war und in der Rückrunde zum Einsatz kommen konnte. Der ehemalige kroatische Jugend-Nationalspieler, der allerdings lange pausiert hatte, spielte solide, konnte aber noch nicht so dominant auftreten, wie er sich das wohl gewünscht hatte. Er konnte aber Jürgen Wörner (4:8) gut vertreten, denn für den Routinier des Teams war diese Liga oftmals eine Nummer zu groß geworden. Arthur Rannaud (7:13) kam im Verlauf der Saison immer besser zurecht und zeigte zum Ende gegen Donzdorf und Zell seine besten Spiele. Wenn "Artüür" seine Vorhand auspackt, dann läuft sein Spiel. Seine Leistungskurve zeigt klar noch oben.

Dominik und Julian (18:5) gehören seit Jahren zu den besten Doppeln und liegen auch in dieser Saison an der Spitze der Doppelrangliste. Patrick und Ivo (7:11) konnten ebenfalls zufrieden sein, mussten sie doch immer gegen das gegnerische  Spitzendoppel antreten und konnten sich dort immerhin sieben Mal durchsetzen. Jürgen spielte zeitweise mit Arthur (3:4) und mit Ivan (3:4) eine fast ausgeglichene Bilanz, allerdings jeweils gegen das Doppel 3, was leistungsmäßig gelegentlich deutlich schwächer war.

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